Ach Du meine Zeit

Ein gezeichneter Regenwurm guckt erstaunt

Sie ist die Seele des Geschäfts

Warum ich über Pünktlichkeit schreibe? Aus aktuellem Anlass. Wir wurden sitzengelassen. Man kann es so nennen. Ein Termin in einer renommierten Firma. Warten. Zur Untätigkeit verbannt. Weiter warten. Nach fast 40 Minuten der Nicht-Kommunikation stehen wir auf, wollen gehen, bitten noch, dass auf Wunsch ggf. ein neuer Termin vereinbart werden kann und denken gleichzeitig ´besser nicht´ ...

ABER: Geht man denn so einfach? Ja, man geht. Und stellt sich die Frage: Wer im Geschäftsleben lässt denn andere dermaßen warten? Der Lockere, der nach südländischer Manier Termine als Empfehlung ansieht? Wäre witzig. Oft ist es der Mächtigste. Er ist so mächtig, dass alle anderen auf ihn warten müssen. Er liebt diese Machtdemonstration. Intern wie extern. 

Bitte nicht vergessen: Die Zeit des anderen ist immer genau so wichtig wie die eigene. Wer andere warten lässt, wirkt leider gar nicht wichtig und mächtig, sondern inkompetent. Respektlos. Ihm mangelt es an Wertschätzung, Achtsamkeit und Organisationsgeschick. 

UND: Unpünktlich ist unökonomisch. Wer wie wir mit Stundensätzen kalkuliert, für den wird es schnell teurer Luxus.

 

FAZIT: Pünktlichkeit, auch Termintreue ist eine Art Versprechen. Man verspricht dem anderen, pünktlich zum Termin zu erscheinen oder einen Auftrag zum festgelegten Termin abzuliefern. Wir plädieren für Pünktlichkeit von allen für alle. Und dafür, ehrlich und direkt zu kommunizieren vor allem wenn Notfälle und Engpässe eintreten ... im Zweifelsfall den Termin umdisponieren.

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Profilbild von Nicole Frömming

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